Im Test – Dyson Pure Cool

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Am 10. Dezember 2018 zog der Dyson Pure Cool bei mir ein. In Zusammenarbeit mit dem reviewclub, die mir für den Zeitraum des Tests das Gerät kostenlos zur Verfügung gestellt haben, durfte ich das Ding auf Herz und Nieren testen.

Nach einem Monat Dauerbetrieb (bis auf die Tage, die ich nicht zu Hause bin), wird es jetzt Zeit für einen ausführlichen Testbericht und meine Erfahrungen damit.

Erwartungen

Fangen wir mal damit an, warum ich mich überhaupt für diesen Test beworben hatte. Ich wohne mitten in Frankfurt und die Stadt hat eine eher –  naja, sagen wir mal – suboptimale Luftqualität vorzuweisen. Und der Pure Cool ist in erster Hinsicht ein Luftreiniger, auch wenn man auf Grund des Namens eher auf eine Klimaanlage tippen könnte.

Ein weiterer Grund war meine offene Küche. Ich hatte erwartet, dass mit der Reinigung der Luft und Beseitigung von Partikeln auch die Gerüche beseitigt würden.

Das waren meine beiden Hauptgründe. Dass ich einfach gerne neue Dinge ausprobiere, kommt dann noch als Bonus dazu.

Lieferung

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Geliefert wurde das gute Stück von UPS bis an die Haustür. Aber ich war erstmal verwundert, denn ich hatte die Info bekommen, dass ich die „Desk“ Version testen dürfte. Dafür fand ich das Paket riesig! Und auch war in der Bezeichnung nichts von „Desk“ zu sehen.

Nach ein paar emails hin und her mit dem Reviewclub wurde mir bestätigt, das wäre die richtige Ausgabe. Das SEI die Deskversion.

Ich hatte das Paket noch nicht geöffnet, weil ich davon ausgegangen bin, dass ich es umtauschen soll von daher habe ich gedacht, da wäre wahnsinnig viel Umverpackung drum herum.

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Falsch gedacht, das Stück war wirklich so groß! Mein Blick ging immer zwischen meinem Tisch und dem Pure Cool hin und her.

Auspacken

Aber weiter mit dem Auspacken. Was kam zum Vorschein?

Da ist einmal ein richtig dickes Handbuch, dann das Hauptgestell und die Filter, wobei es sich um HEPA Filter sowie um Aktivkohlefilter handelt (von daher auch meine Hoffnung, auf die Geruchsentfernung). Die beiden Filter musste ich selbst einbauen, aber das war dank eines einfachen Stecksystems kein Problem. Und fertig zusammen gebaut, sah der Luftreiniger dann aus wie folgt (links sind die Filter zu sehen).

Auf dem Bild rechts steht der Pure Cool auf dem Fußboden vor meiner Tür. Und jetzt sag mir bitte jemand, dass ich dieses Riesenteil auf den Tisch stellen soll?!

Nein, das habe ich nicht gemacht. Bei mir blieb das Gerät die ganze Zeit auf dem Fußboden stehen.

Handhabung

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Die Handhabung ist super einfach. Im Lieferumfang ist eine Fernbedienung enthalten. Die kann man praktischerweise auf dem weißen Ring ablegen. Durch einen leichten Magnetismus bleibt sie förmlich daran kleben. So weiß man immer, wo sie ist und sie geht nicht verloren.

Das ist für mich Schussel schon mal sehr praktisch!

Dazu handelt es sich hierbei auch um ein „smartes“ Gerät, man kann es also mit der Dyson App verbinden und von dort aus bedienen. Dafür muss der Pure Cool einmal mit dem WLAN verbunden werden. Und in der App sind auch nochmal alle Symbole und Zeichen erklärt.

Aber eigentlich ist es ganz einfach. Ein An/Aus Knopf, ein „i“ für die verschiedenen Anzeigen auf dem Display, einmal die Autofunktion, die Möglichkeit, den Ring rotieren zu lassen, der leisere Nachtmodus und die Möglichkeit, den Luftstrom nach hinten abzuleiten, wenn man die Kühlungsfunktion nicht nutzen möchte. Wollte ich im Winter nicht. Also gleich mal eingestellt und was soll ich sagen? Es zieht wirklich überhaupt nicht.

Nun, ich habe erstmal alle Knöpfe auf der Fernbedienung durchprobiert, wie es sich gehört 🙂

Das Display

Das Display zeigt die verschiedenen Werte an, die von dem Pure Cool gemessen werden. Und das ganze in einer einfachen rot-grün-gelb Ampel. Oben mal eine kleine Auswahl. Die beiden rechten Bilder sind von der Silvesternacht, da ist der Pure Cool auch Hochtouren gelaufen, weil draussen geknallt wurde und ich bei offener Tür auf dem Balkon stand. Das arme Ding.. wusste gar nicht, wie ihm geschah 🙂

Die in der Autofunktion ständig gemessenen Werte sind die folgenden:

  • NO2 Wert (Kochdämpfe, aber auch Feuerwerk und Kerzen)
  • Feinpartikel bis zu einer Größe von 10 Mikron (Allergene, Hausstaub, Pollen)
  • Feinpartikel bis zu einer Größe von 2.5 Mikron (Industrieabgase)
  • Lufttemperatur
  • Luftfeuchtigkeit

Ich liess den Pure Cool immer im Automodus laufen und nachts im Nachtmodus, der bedeutend leiser ist.

Und er fing immer an, die Lüftungsstärke zu erhöhen, wenn ich in der Weihnachtsszeit die Kerzen auf dem Adventskranz ausgepustet habe. Oder beim Kochen – Ihr erinnert Euch? Die offene Küche.. und wie gesagt, beim Silvesterfeuerwerk wusste er gar nicht, was er machen sollte.

Es funktionierte also. Wenn die Luftqualität unter einen bestimmten Wert sank, fing er Pure Cool an zu arbeiten. Es wäre interessant gewesen zu wissen, wie diese Grenzwerte aussahen, bzw. wo die lagen. Denn manchmal pustete er los und ich habe mich gefragt, wo das nun herkommt.

Leider wurde meine Haupterwartung nicht erfüllt. Die Gerüche in meiner offenen Küche wurden nicht beseitigt. Schade, denn das wäre der Hauptgrund gewesen, ihn mir nach dem Test anzuschaffen. Denn das gute Stück muss in den nächsten Tagen leider zurück.

Fazit

Die Lieferung klappte tadellos, die Umverpackung hält sich in Grenzen. Der „Aufbau“ ist schnell und einfach gemacht. Die Einrichtung über WLAN und der App war ein Kinderspiel. Die App ist gut gemacht.

Das Design bezeichne ich als klassisch, von daher habe ich kein Problem damit, ihn im Wohnzimmer stehen zu haben. Nur auf den Tisch kommt er nicht, dafür ist er viel zu groß!

Er reinigt die Luft, das ist auf alle Fälle schon mal Fakt. Leider werden durch die Reinigung keine Gerüche beseitigt.

Mit einem Preis von um die 450 Euro (bei Amazon – Affiliate Link) ist das gute Stück nicht gerade günstig. Aber ich stelle mir vor, dass es besonders für Allergiker (Hausstaub, Pollen, etc.) eine wahnsinnige Steigerung der Lebensqualität darstellt, wenn man ihn zu Hause hat. Von daher bekommt er von mir eine Empfehlung, auch wenn er für meine Bedürfnisse nicht das richtige ist.

Vielen Dank an den reviewclub, dass ich das Gerät testen durfte – und jetzt macht es sich auch bald auf den Heimweg 🙂

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