Selbstgemacht schmeckt soviel besser als gekauft

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.. und das gilt auch für Chips.

Als ich im Frühjahr bei einer Freundin zu Besuch war, fragte sie mich abends, ob ich Lust auf ein paar Chips hätte. Ich antwortete „wenn Du welche da hast, gerne“. Sie grinste, meinte „die mache ich gerade“ und verschwand in der Küche. Knapp 10-15 Minuten später kam sie mit einer Schüssel frischer knuspriger toll gewürzter Chips zurück und ich machte große Augen.

Die waren sooooo lecker!!

Und ich wollte natürlich sofort wissen, wie die gemacht werden. Also zeigte sie mir ihren „Chips Maker“. Ja, ich gebe zu, ein selten langweiliger Name für ein Produkt – aber er beschreibt genau, was das runde Ding macht.

Es ist ein Silikonplastikring mit Schlitzen darin (das Bild enthält einen Amazon Affiliate Link).

Und ich wollte natürlich nicht glauben, dass das so toll funktioniert, also haben wir gleich vor Ort und Stelle die nächste Portion gemacht. Und ich war so begeistert, dass ich noch in der Küche meinen eigenen bestellt habe!

Und wie funktioniert das nun?

Man kann damit nicht nur Kartoffelchips machen, sondern alles an Gemüse und Obst verwenden, was sich in dünne Scheiben schneiden lässt. Ich habe es aber bisher nur mit Kartoffeln ausprobiert.

Am besten nimmt man einen Gemüsehobel, stellt ihn auf ca. 2-3mm ein und hobelt drauf los. Ich habe dabei erstmal feststellen müssen, dass meine uralte Billiguniversalreibe nicht so richtig dafür gemacht ist, von daher musste ich schnibbeln, bis ich einkaufen war.

Und das war dann auch gleich eine Herausforderung. Das schnibbeln, nicht das einkaufen 🙂

Denn wenn die Scheiben nicht gleichmässig sind, dann sind die dünnen Scheiben verkohlt und die dickeren noch nicht knusprig. Glaubt mir, ich spreche da aus Erfahrung.

Man hobelt also die Kartoffeln in dünne gleichmässige Scheiben und würzt sie nach Geschmack. Ich nehme meistens nur Salz und Pfeffer. Auch das ist eine Erfahrungssache. Meine erste Ladung Chips war total überwürzt – kein Wunder, meine Freundin sagte „wenn du meinst, du wärst fertig, würzt du nochmal nach“.

Ähem ja, anscheinend hatte ich es schon gleich zu Beginn gut gemeint 🙂

Aber nach 2-3 Versuchen hatte ich es raus.

Und heute Abend war es wieder so weit – ich hatte Appetit auf etwas zu knabbern. Also ab in die Küche, 2 (in Worten ZWEI) Kartoffeln gehobel, in dem Ring aufgestellt und ab damit in die Mikrowelle.

img_9455
Mein Chipsmaker bei der Arbeit

Die Chips brauchen zwischen 9 und 13 Minuten. Je nach Dicke der Scheiben und ob der Ring voll ist. Aber keine Bange, da ist eine Beschreibung bei, in der alles erklärt ist.

Nach meiner Erfahrung mit den verkohlten Chips fange ich immer mit 9 Minuten an, lasse sie danach 30 Sekunden abkühlen und fühle, ob sie schon knusprig sind. Falls nicht erhöhe ich in Minutenschritten.

Hier hatte ich noch eine Minute nachgelegt… und dann hatte ich das hier

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Meine Ausbeute für heute Abend

Und jetzt… Guten Appetit!

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