Adventskränzchen 2019 – Auf dem Weihnachtsmarkt

Ach ja – Weihnachtsmärkte. Wer liebt sie nicht? Die Gerüche nach Glühwein, Gewürzen, leckerem Essen und Tannengrün. Ich bekomme in der Weihnachtszeit einfach nie genug davon.

Man könnte sagen, ich bin ein bekennender Weihnachtsmarktjunkie. In der Vergangenheit habe ich mich regelmässig an den Adventswochenenden auf Reisen zu den schönsten Weihnachtsmärkten des Landes begeben – oder auch dem nahen europäischen Auslandes.

Da sind tolle Ziele zusammen gekommen: Lübeck (natürlich, meine Heimatstadt. Sie hat die schönsten Weihnachtsmärkte überhaupt), Berlin, Eisenach, Dresden, die Wartburg, Brüssel, Mailand, Nürnberg (für mich total überbewertet), München, Erfurt, Regensburg, Landshut, Leipzig, die Fraueninsel… und mit ein bißchen mehr Überlegen würden mir bestimmt noch ein paar einfallen.

Aber warum in die Ferne schweifen?

Aber dieses Jahr habe ich mich für etwas anderes entschieden. Ich bleibe in Frankfurt, wo ich lebe, und in der Umgebung.

Unter anderem war ich dieses Jahr das erste Mal in Preungesheim auf dem „Svenska kyrkans julbasar“ – dem schwedischen Weihnachtsmarkt.

Veranstaltet wird der von dem Schwedischen Kirchenverein e.V. in Preungesheim.

Dort war alles vertreten, was das schwedische (oder Schwedenliebhaber-) Herz begehrt. Von Kunsthandwerk, Glas und Kristall über Julglögg bis hin zu Rentier- oder Elchwurst.

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Aber auch schwedische Lebensmittel lagen ganz hoch im Kurs und da wir uns unter Skandinaviern befanden, war eine Sache auch möglich, die dort eine Selbstverständlichkeit ist und hier selbst im Handel teilweise noch ein Stirnrunzeln hervorruft.

Jawohl, man konnte an den meisten Ständen problemlos mit Karte zahlen. Und so konnte ich bei dem Käse und den Fischprodukten nicht widerstehen.

Und ich hatte ja auf schwedisches Lakritz gehofft – aber das war doch tatsächlich ausverkauft.

Und was steht in Frankfurt und Umgebung noch auf der Liste?

Der „rosa Weihnachtsmarkt“ ist immer wieder ein Hit – der ist schon erledigt 🙂 Aber es fehlen noch der in Höchst und der in Sachsenhausen. Und drum herum gibt es auch noch genügend gemütliche kleine Weihnachtsmärkte. Mir wird auf keinen Fall langweilig werden.

Aber Weihnachtsmärkte können noch mehr

Sie können dafür sorgen, dass man sich zu Hause fühlt. Ich erinnere mich noch sehr genau, als ich damals nach Frankfurt gezogen bin. Ich Mädel aus einer übersichtlichen Stadt wie Lübeck landete in der Großstadt. Ich war zwar schon durch die Welt gezogen, aber tief innen drin war (und bin) ich noch immer das Mädel von der Küste.

Und hier war ich nun. In dieser grässlichen, hässlichen, fürchterlichen Stadt Frankfurt. Mir hat es hier überhaupt nicht gefallen. Ich fand die Stadt kalt und grau und leblos. Und das mitten im Sommer. Es war dreckig versifft und ich fühlte mich gar nicht wohl.

Und dann? Dann kam die Weihnachtszeit und ich weiß noch genau, ich stand auf dem Marktplatz vor dem Römer, und mir ging irgendwie das Herz auf. Ich dachte mir „Barbara, wenn die in Frankfurt so einen schönen Weihnachtsmarkt auf die Beine stellen können, dann kann die Stadt nicht soooo schrecklich sein.“

Und 18 Jahre später bin ich immer noch hier : )

Hier eine kleine Auswahl meiner Weihnachtsmarkt-Trips

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